weitere Komponenten

Um den AMD Athlon 5350 zu betreiben, sind weitere Komponenten erforderlich: Als Mainboard kommt das ASRock AM1H-ITX in diesem Benchmark in Frage. Das Mainboard besitzt den Sockel AM1 (FSB1) für diese Athlon APU. Für rund 50 Euro geht das Mainboard über die Ladentheke und kostet im Vergleich zu anderen Mainboards rund das Doppelte mehr. Dafür bekommt der Kunde allerdings ein umfangreiches Ausstattungspaket aus einer wesentlich höherwertigen onBoard-Soundkarte mit optischen, sowie 5 analogen Ausgängen. Alle derzeit verfügbaren anderen Modelle besitzen eine minderwertigere Soundkarte, die keinen optischen Ausgang sowie nur 3 Kombiausgänge verfügt.
Als zusätzliches, wirklich interessantes Feature bietet das Mainboard die Möglichkeit, einen 19 Volt Stromanschluss direkt an die hintere Blende des Mainboards an zu klemmen. D.h., ein internes Netzteil in einem sehr kompakten Gehäuse wäre damit überflüssig. Für die interne Stromversorgung der Peripherie wie Festplatten oder optische Laufwerke kann über einen Serial-ATA-Stromanschluss-Stecker Energie vom Mainboard abgezwackt werden.
Das Board besitzt zudem zwei Speicherbänke für normalen DIMMs. Der Speicher wird prozessorseitig aber nur im 64 Bit Single-Channel-Modus unterstützt, was daher die Bestückung mit zwei Riegeln aus performancetechnischer Sicht keinen Einfluss hat. Last but not least bietet das Mainboard zwei weitere S-ATA 3.0 Schnittstellen über einen zusätzlichen ASMedia-Controller.

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Wie schon erwähnt, dass der zu testende Prozessor nur ein 64 Bit breites Speicher-Interface besitzt und daher nur im Single-Channel-Moduls betrieben werden kann, setzen wir einen Riegel mit einer Speicherkapazität von 4 GByte der Kingston HyperX Blue DDR3 1600-Serie ein. Die Latency liegt bei 9-9-9-27.

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Als Gehäuse wird das Intertech ITX E-i7 verwendet. Dieses ist nahezu komplett aus Aluminium gefertigt. Die Oberfläche der Bleche sieht schwarz gebürstet aus und hinterlässt einen schicken Eindruck. Die Innereien sind aus verzinktem Stahl. Das Gehäuse ist sehr gut durchdacht und auch ohne einer Montageanleitung gut zu zerlegen. Das smarte, leichte und kompakte Gehäuse kommt mit einem externen Netzteil daher, welches über eine Adapterplatine den Strom an ein ATX-Kabel weiterleitet. Beim Bestücken des Gehäuses muss man kleine Kompromisse eingehen können. Zum einen kann das Gehäuse nur optische Laufwerke für Notebooks aufnehmen und diese müssen als Slot-In und nicht als Schubladenlaufwerk vorliegen, weil sich in der Frontblende nur ein Schlitz für eine CD, DVD bzw. Blu Ray vorhanden ist. Zum anderen kann neben dem optischen Laufwerk nur eine Festplatte in 2,5 aber auch in 3,5 Zoll aufnehmen. Eine weitere Festplatte oder eine SSD in dieser Variante lässt sich in Kombination mit einem optischen Laufwerk nicht verbauen. Jedoch kann eine Low-Profile Steckkarte verbaut werden. Verzichtet man auf das optische Laufwerk, so können zwei Festplatten in 2,5 bzw. 3,5 Zoll verbaut werden. Bei Verwendung von 2 3,5 Zoll Festplatten, kann jedoch keine Low-Profile Steckkarte eingesetzt werden.

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Für das Abspielen von optischen Medien wurde das Panasonic UJ265 Blu-Ray Laufwerk verbaut. Dieses kann alle herkömmlichen CDs, DVDs sowie Blu-Rays lesen sowie auch beschreiben.

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Als Festplatte setzen wir die Western Digital Caviar RE WD3200BEKT (320 GByte, S-ATA-II, 7200 min-1, 2,5\") ein. Diese ist aufgrund der Baugröße stromsparend, aber mit 7200 min-1 genauso schnell wie eine 3,5\" Festplatte. Diese Festplatte wird aus einer anderen Systemkonfiguration übernommen.

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