AMD Ryzen™ 7 Prozessor


Mit dem AMD Ryzen Prozessor entstand ein Prozessor der Neuzeit von AMD um endlich den Vorsprung von Intel wieder wett zu machen. AMD setzt Jim Kellers ZEN-Architektur ein die im Vergleich zur maximalen Ausbaustufe des Vorgängers Excavators 40 % mehr Rechenleistung bietet.

Alle Ryzen Prozessoren sind SoC (System on Chips), da jeder Prozessor neben den x86-Kernen noch wesentlichen Teile des Chipsatzes beinhaltet, bestehend aus Speichercontroller, PCIe-Anbindung, Audio, Festspeicher- und externe Schnittstellen. Zusätzlich stellt AMD bei den Desktop-Prozessoren noch I/O-Hubs auf den Mainboards bereit, die die SoCs im Wesentlichen je nach Typ mit weiterer Ausstattung ergänzen. Lauffähig wäre ein Ryzen Desktop-Prozessor theoretisch auch ohne I/O-Hub. Die AMD Ryzen-Prozessoren bestehen aus einen oder mehreren Compute-Complex. Diese wiederum beinhalten 4-ZEN-Cores, einen gemeinsam verwendbaren L3-Cache von 8 MByte. Je nach Prozessormodell wird SMT (Simultaneous Multithreading) unterstützt, sodass zwei Befehle gleichzeitig pro Kern parallel ausgeführt werden können. Als Arbeitsspeicher werden DDR4-Module unterstützt.

AMD Ryzen Desktop-Prozessoren bieten der Peripherie das PCI-Express 3.0 Protokoll mit samt 20 Lanes an. 16 davon werden für die Grafikkarte verwendet (bei Multi-GPU-Gespannen müssen sich zwei Grafikkarten die 16 zu Verfügung stehenden Lanes teilen, 2x 8 Lanes). Weitere 4 Lanes werden der I/O-Hubs zur Verfügung gestellt die abhängig vom Mainboard aufgeteilt werden.
Auf den Ryzen 7 Prozessoren sind 2 dieser Compute-Complex auf dem Zeppelin-DIE mit dem Infinity-Fabric-Protokoll angebunden und können so miteinander kommunizieren. So kommen 8 Kerne, 16 MByte L3-Cache und bis zu 16 Threads zu Stande.

Als weitere Ausstattung folgt XFR (extended frequency range). Mit XFR können die Ryzen X CPUs ihre Taktfrequenz über den maximalen Turbo-Takt hinaus erhöhen, sofern der verwendete Kühler noch Reserven bietet. Zu einem AMD CPU-Comeback wurde der Fertigungsprozess auf 14 nm. verkleinert, dass zu einer höheren Energieeffizienz dieses komplexen Chips führt.

Bei der Ryzen 2000er Serie hat AMD den Fertigungsprozess auf 12 nm optimiert, bei gleicher Chipgröße. Zudem wurde das Design im Bereich der Speicherlatenz optimiert, Leckströme reduziert und so die Taktfreudigkeit des Chips zusätzlich erhöht.

Technische Daten

Codename: Pinnacle-Ridge , Summit-Ridge
Socket: Socket AM4
Multi-Core-CPU: Octa-Core
CPU-Core Zeppelin PR-B2, Zeppelin ZP-B1
Protokoll: PCIe 3.0 x4
FSB-Takt: 100 MHz
Standard-Takt: 3000 - 3700 MHz
Turbo-Takt: 3700 - 4350 MHz
L1-Cache Instr.: 8 x 64 kB
L1-Cache Daten: 8 x 32 kB
L2-Cache: 8 x 512 kB
L3-Cache: 8192 - 16384 kB
Transistoren: 4800 Mio.
Core-Fläche: 192 mm²
Fertigung: 12 - 14 nm
Leistungsaufnahme: 65 - 105 Watt
Speicherbandbreite: 128 Bit Dual-Channel
Speichercontroller: DDR SD-RAM
DDR4-2666 - DDR4-2933
Befehlssätze: MMX, SSE1 - 4.2, AES, AVX, AVX2, BMI, BMI1+ BMI2, SHA, F16C, SMAP, AMD64, SMEP, Precision Boost2, SMT, XFR2, Pure Power
Grafikeinheit: -
-
GPU-Basistakt: 0 MHz
GPU-Turbotakt: 0 MHz

AMD Ryzen Prozessor

AMD Ryzen Prozessor

AMD Summit Ridge DIE-Shot

AMD Summit Ridge DIE-Shot

AMD Ryzen™ 7 Prozessoren

APU-Modell: L2-Cache: x86-Takt/Turbo: iGPU: SPs/ROPs/TMUs: Technologie: TDP: Release: Info:
Ryzen 7 PRO 1700X 8 x 512 kByte 3400 / 3800 MHz - 0 / 0 / 0 14 nm 95 Watt 29.06.2017 Zoom-in Icon
Ryzen 7 PRO 1700 8 x 512 kByte 3000 / 3700 MHz - 0 / 0 / 0 14 nm 65 Watt 29.06.2017 Zoom-in Icon
Ryzen 7 2700X 8 x 512 kByte 3700 / 4350 MHz - 0 / 0 / 0 12 nm 105 Watt 19.04.2018 Zoom-in Icon
Ryzen 7 2700 8 x 512 kByte 3200 / 4100 MHz - 0 / 0 / 0 12 nm 65 Watt 19.04.2018 Zoom-in Icon
Ryzen 7 1800X 8 x 512 kByte 3600 / 4000 MHz - 0 / 0 / 0 14 nm 95 Watt 02.03.2017 Zoom-in Icon
Ryzen 7 1700X 8 x 512 kByte 3400 / 3800 MHz - 0 / 0 / 0 14 nm 95 Watt 02.03.2017 Zoom-in Icon
Ryzen 7 1700 8 x 512 kByte 3000 / 3700 MHz - 0 / 0 / 0 14 nm 65 Watt 02.03.2017 Zoom-in Icon